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Der Grafik-Designer Joachim Ciliox

Manche haben einen Job, ande­re eine Berufung. Ich lie­be mei­ne Berufung, die Beschäftigung mit krea­ti­ven Aufgaben, die mich begeis­tern. Zusätzlich kann ich mir aus­su­chen, wor­an und wie ich arbei­te. Und mit wem.

Damit Sie schnell ein­schät­zen kön­nen, ob und wel­chen Nutzen eine Zusammenarbeit mit mir hat, habe ich ver­sucht, alles, was zu die­ser Berufung bei­trägt, in die­sem Text zusam­men­zu­tra­gen.

Freiberufler seit mehr als 25 Jahren

Manchmal glau­be ich es selbst kaum. Aber ich bin jetzt bereits über 25 Jahre selbst­stän­dig als frei­be­ruf­li­cher Grafik- und Webdesigner tätig. 1991 ging es los: Schule und Armee ließ ich hin­ter mir, um bei­des gegen mei­ne Kreativität und mei­ne Leidenschaft fürs Gestalten ein­zu­tau­schen.

Die Zeit davor, auf dem Gymnasium, war für mei­ne Lehrer und für mich eher eine Zeit der Prüfung. Ich hat­te wenig Sitzfleisch und hass­te das stumpf­sin­ni­ge Pauken, bei dem man den Verstand bes­ser aus­schal­tet. Ich woll­te lie­ber etwas von der Welt sehen, mich erpro­ben, Abenteuer erle­ben und mei­ne Grenzen aus­tes­ten. Während es mei­ne Freunde in die Uni zog, bewarb ich mich als Fallschirmjäger bei der Bundeswehr. Aus mei­ner dama­li­gen Sicht, um unser schö­nes Land im Fall der Fälle zu ver­tei­di­gen. Denn zu jenem Zeitpunkt war die Bundeswehr noch eine rei­ne Verteidigungsarmee, die unter dem Gebot „Nie wie­der soll ein Krieg von deut­schem Boden aus­ge­hen“ agier­te.

Fallschirmjaeger

Vom Freiheitskämpfer zum Anzeigenspezialisten

Die Entscheidung, die Bundeswehr zu ver­las­sen, traf ich zunächst aber aus ande­ren, per­sön­li­che­ren Gründen. Ich muss­te fest­stel­len, dass das Leben beim Bund uns „Freiheitskämpfern“ nur wenig Möglichkeit zur per­sön­li­chen Freiheit und Entwicklung bot, was mich schließ­lich dazu bewog, in eine ande­re Richtung zu bli­cken.

Zu die­sem Zeitpunkt hat­te ich bereits eini­ge Computerschriften (Fonts) für Calamus (DTP-Software für Atari, 90er-Jahre-Hardware) ent­wi­ckelt und neben­be­ruf­lich ers­te klei­ne Gestaltungsaufträge (Plakate, Flyer, Visitenkarten) für Diskotheken, Cafés und Freunde über­nom­men. Ich beleg­te Lehrgänge in Programmiersprachen, die mei­nen Verstand anreg­ten, mei­ner Leidenschaft für Gestaltung aber wenig Raum boten.

Deshalb beschloss ich, wie­der einen muti­gen Sprung zu wagen: die­ses Mal, als selbst­stän­di­ger Grafik-Designer, ins kal­te Wasser der Werbebranche. Damit blieb ich zwar Einzelkämpfer, jetzt aber nicht mehr mit Uniform, Ausrüstung und Fallschirm, son­dern mit Kreativität und dem Hang zur gestal­te­ri­schen Perfektion.

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Kleinanzeigen großartig gestalten

Bereits in den ers­ten Monaten mei­ner neu­en Freiheit als frei­be­ruf­li­cher Grafik-Designer fiel mir auf, wie lang­wei­lig und nichts­sa­gend Kleinanzeigen in regio­na­len und über­re­gio­na­len Zeitungen übli­cher­wei­se gestal­tet sind. Ich lie­be das Schöne, das Auffällige, das Außergewöhnliche. Und fing des­halb an, die vie­len häss­li­chen Zeitungsanzeigen zu opti­mie­ren. Ich war selbst über­rascht, wie gut das bei mei­nen Auftraggebern ankam. So wur­de in den frü­hen Neunzigern – noch ohne Internet, aber immer­hin schon mit Telefax und Telefon – ein neu­er Beruf gebo­ren: der Anzeigenspezialist.

Heute kräht kein Hahn mehr danach, wenn ein Freiberufler sich als digi­ta­ler Homeoffice-Creative-Worker betä­tigt. Damals war das neu und auf­re­gend und mal wie­der eine gute Gelegenheit für mich, eige­ne Grenzen aus­zu­lo­ten und zu erwei­tern.

Einige mei­ner begeis­ter­ten Anzeigenkunden tru­gen dann recht schnell wei­te­re Gestaltungsaufgaben an mich her­an. Heute kon­zi­pie­re und gestal­te ich, was sich ana­log oder digi­tal dru­cken oder pro­gram­mie­ren lässt, on- und off­line. Von der Kfz-Beschriftung für Pkw, Lkw und Busse bis zum Katalog oder dem Verpackungsdesign. Von der Kleinanzeige im Regionalblatt bis hin zu AdWords-Kampagnen, Online-Bannern, Landingpages und Websites. Natürlich, zur Kreativbranche pas­send, seit zwei Jahrzehnten auf Computer-Hardware der Firma Apple.

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Was kann ich für Sie tun?

Vielleicht haben Sie sich schon auf mei­ner Website und mei­nem Blog umge­se­hen. Dort fin­den Sie vie­le Gestaltungsbeispiele für Anzeigen und hilf­rei­che Fachartikel mit Tipps und Hintergrundinfos zum Thema erfolg­rei­che Werbung mit Print- und Onlineanzeigen.

Was Sie dort natür­lich nicht sehen kön­nen, ist, was unse­re Zusammenarbeit mei­ner­seits aus­zeich­nen wird. Denn ich kon­zi­pie­re und gestal­te nicht nur. Ich bera­te gründ­lich und inten­siv, tau­sche mich mit ande­ren Kollegen und Experten aus, mit denen ich eng ver­netzt bin und die bei­spiels­wei­se das Texten oder Programmieren für mich über­neh­men. Darüber hin­aus bie­te ich mei­nen Kunden zahl­rei­che zusätz­li­che Leistungen sowie Conversion- und Erfolgsmessungen an.

Vielleicht haben Sie ja auch schon kla­re Vorstellungen, wel­che die­ser Leistungen Sie aktu­ell und/oder dau­er­haft benö­ti­gen?

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Wo erneuere ich meine Kreativität?

Nach vie­len Jahren des beruf­li­chen und pri­va­ten Standortwechsels habe ich mei­nen Lebensmittelpunkt im Bayerischen Wald gefun­den. Aufgewachsen in Frankfurt und Berlin zog es spä­ter mei­ne Eltern und uns Kinder in den hes­si­schen Lahn-Dill-Kreis und ins Wangerland (gleich hin­ter den Deich an die Nordseeküste).

Zu mei­ner Zeit als Fallschirmjäger ver­weil­te ich u.a. im Hochschwarzwald und in der wun­der­schö­nen Dreiflüssestadt Passau, bis es mich als Zivilist in den Bayerischen Wald zog.

Heute genie­ße ich es, in der ruhi­gen Natur zu leben, und den­noch in der Nähe der so anre­gen­den wie beschau­li­chen Universitätsstadt Deggendorf, die idyl­lisch gele­gen, das Tor zum Bayerischen Wald dar­stellt.

Von Texter/-(inne)n und anderen guten Zauberern und Feen

Ebenfalls wich­tig sind natür­lich alle ande­ren Menschen, die mei­ne Arbeit beglei­ten oder berei­chern. In den ver­gan­ge­nen Jahren habe ich ein star­kes Kollegennetzwerk auf­ge­baut, das ich per­sön­lich und beruf­lich schät­ze. Dazu gehört zum Beispiel Florian, den alle nur „Flo“ nen­nen. Flo ist einer der bes­ten Programmierer und ein ech­ter Code-Zauberer. Ein abso­lu­ter WordPress-Experte. Was uns eint, ist, dass wir bei­de eine unkom­pli­zier­te Zusammenarbeit schät­zen und frü­her mal direk­te Nachbarn im Bayerischen Wald waren. Das war vor der Zeit, als Flo sich zusam­men mit sei­ner Frau auf den Weg in die gro­ße wei­te Welt mach­te, um den Lifestyle eines digi­ta­len Nomaden zu leben.

Wenn es ums Texten geht, ver­las­se ich mich gern auf Sab (komisch, irgend­wie schei­nen aktu­ell alle auf Kurznamen zu ste­hen). Die ist Texterin und Lektorin und hat als sol­che bereits vie­le Textkreationen für Anzeigen, Landingpages und Blogbeiträge für mich ent­wi­ckelt oder sti­lis­tisch über­ar­bei­tet. Sie weiß, wel­che Begriffe Reizwörter für mich dar­stel­len. Aber sie zeigt mir auch mal die Rote Karte, wenn sie meint, dass mei­ne eher läs­si­ge und coo­le Art sprach­lich gera­de nicht ange­mes­sen ist.

Von gro­ßem Wert ist für mich auch die Arbeit ande­rer Freiberufler, mit denen ich fest oder spo­ra­disch zusam­men­ar­bei­te. Und natür­lich mei­ne Master-Mind-Gruppe, deren Mitglieder mich durch ihr Denken und Handeln begeis­tern und moti­vie­ren.

Zusammenarbeit, die Spaß macht und förderlich ist

Überhaupt lie­be ich es, wenn sich eine Zusammenarbeit har­mo­nisch, anre­gend und ziel­ge­rich­tet gestal­tet. Insgesamt den­ke ich posi­tiv und has­se Konflikte, vor allem die ver­meid­ba­ren. Ich kri­ti­sie­re nicht gern, ich baue lie­ber auf. Das gelingt mir aller­dings nicht immer in dem Maße, wie ich es mir wün­sche. Vielleicht des­halb, weil mir Worte weni­ger lie­gen als Bilder und Zeichnungen.

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Gute Grafiker lernen nie aus

Permante Weiterbildung ist wich­tig, des­halb lese ich bei­spiels­wei­se viel und gern Fachliteratur über Grafik-Design, Typografie, Webdesign, Marketing, Motivation und Businessbiografien. Aber ab und an liegt auch mal ein Bestseller aus ver­wand­ten Wissenschaften auf mei­nem Tisch. Sehr beein­dru­ckend fin­de ich bei­spiels­wei­se die Bücher Watzlawicks über die Konstruktion von Wirklichkeit. Denn ich bin der Meinung, als Grafiker soll­te man nicht nur wis­sen, wie man Wirklichkeit abbil­det. Man soll­te sich auch damit befas­sen, wie Wirklichkeit in unse­ren Augen, Köpfen und Herzen ent­steht.
Um mich fach­lich aus­zu­tau­schen und immer auf dem Laufenden zu blei­ben, besu­che ich Lehrgänge und Kongresse und spre­che viel mit kom­pe­ten­ten Kollegen. Auch das Gespräch mit mei­nen Kunden, also mit Ihnen, ist mir wich­tig – aber natür­lich ent­schei­den Sie selbst, wie tief Sie hier ein­stei­gen wol­len. Ich bin kom­mu­ni­ka­tiv, aber kei­ne Quasselstrippe.

Vielleicht haben Sie ja auch Lust, mich in der vir­tu­el­len Welt zu besu­chen, um sich dort gele­gent­lich aus­zu­tau­schen? Dann fin­den Sie mich unter den fol­gen­den Adressen:

Oder Sie rufen mich bei Gelegenheit und Notwendigkeit (wie­der) an. Sie errei­chen mich mon­tags bis sams­tags (und wenn es brennt, auch am Sonntag) unter 0 99 05 – 707 85 80.

Herzliche Grüße und hof­fent­lich bis bald,

Joachim Ciliox
Anzeigenspezialist