Anzeigengestaltung für einen Musikinstrumente-Händler

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Gebrauchte Musikinstrumente Händler

Referenz Anzeigengestaltung:
Mit Kleinanzeigen groß rauskommen
Mini-Printanzeige für einen Musikinstrumente-Händler

Einmal groß raus­kom­men – so lie­ße sich die Sehnsucht vie­ler Teilnehmer an Castingshows zusam­men­fas­sen. Was die Jungs und Mädels ver­drän­gen, ist, dass sie eben­so schnell in der Versenkung ver­schwin­den, wie sie auf der Bühne gelan­det sind. Was bleibt, ist die Erinnerung – lei­der nicht im Gedächtnis des Publikums, son­dern nur als ver­schwom­me­ner Traum der Stars to go von ges­tern.

Und wis­sen Sie was? Mit vie­len Printanzeigen ver­hält es sich nicht anders. Denn „ein­mal groß raus­kom­men“, ist kei­ne emp­feh­lens­wer­te Strategie, wenn Sie sich und Ihr Unternehmen dau­er­haft ins Gedächtnis Ihrer Zielgruppe brin­gen wol­len. Statt ein­mal groß, grö­ßer, am größ­ten zu wäh­len, tun Sie gut dar­an, sich für ein regel­mä­ßi­ges „klein, aber satt­sam fein“ zu ent­schei­den. Sie spa­ren dann nicht allein Geld für regel­mäs­si­ge Anzeigenschaltungen. Sie gewin­nen auch dau­er­haft mehr Kunden und haben bes­se­re Möglichkeiten, den Erfolg Ihrer Anzeigen zu kon­trol­lie­ren und die­se gege­be­nen­falls anzu­pas­sen.

Statt einmal groß, dauerhaft und zielgruppengerecht präsent sein

Am Beispiel eines Musikinstrumentenhändlers möch­te ich Ihnen die­ses Prinzip ver­deut­li­chen. Eine typi­sche Umsetzung im Traumtänzerverfahren wäre, eine halb­sei­ti­ge Anzeige zu schal­ten. Die damit ver­bun­de­ne (irri­ge) Vorstellung lau­tet: Je grö­ßer die Anzeige, des­to prä­sen­ter und auf­fäl­li­ger ist sie und des­to mehr Marktdurchdringung und Zielgruppenreaktion (Response) bewirkt sie. Was soll ich sagen: Irren ist mensch­lich.

Denn es geht letzt­lich gar nicht dar­um, dass Sie Ihr Unternehmen grö­ßer dar­stel­len, als es ist. Es geht dar­um, dass Sie Ihre Zielgruppe ange­mes­sen anspre­chen. Klar, wenn Sie selbst eine erfolg­rei­che Castingshow für ein Millionenpublikum betrei­ben, müs­sen Sie schon groß­flä­chig inse­rie­ren. Wenn Sie aber den ein­zel­nen Musiker anspre­chen wol­len, den Kleinkünstler oder Instrumentenliebhaber, der es noch nicht in die Charts geschafft hat, müs­sen Sie zwangs­läu­fig klein, klei­ner, am kleins­ten den­ken. Und wenn Sie, wie in die­sem Fall, gebrauch­te Musikinstrumente an- und ver­kau­fen, dann wer­den Sie es vor allem mit einer Kundschaft zu tun haben, die sich die Verwirklichung ihres Lebenstraumes hart erar­bei­ten muss. Die schaut nicht im Hochglanzprospekt nach Luxusinstrumenten. Die sucht ziel­ge­rich­tet im Kleinanzeigenteil nach den bes­ten Angeboten.

Proportionalität statt Üppigkeit

Aber ein nicht all­zu üppi­ges Budget der Zielgruppe ist nicht der ein­zi­ge Grund, war­um ich mei­nen Kunden emp­feh­le, lie­ber regel­mä­ßig Kleinanzeigen zu schal­ten, als ein­mal groß raus­kom­men zu wol­len. Schon mit ein­spal­ti­gen Minianzeigen, die gera­de mal 15 mm hoch sind, kön­nen Sie gro­ße Erfolge erzie­len. Bei der Anzeigenserie, die ich Ihnen im Folgenden prä­sen­tie­re, hat der Kunde sogar noch die Schaltkosten für 2 mm spa­ren kön­nen, da ich die ursprüng­lich gewünsch­te Höhe auf 13 mm her­ab­ge­setzt habe. Das sorg­te für bes­se­re Proportionen und ließ den­noch genug Raum für die rele­van­ten Textinformationen und eine ziel­grup­pen­ge­rech­te Illustration.

Wir sehen, womit wir uns verbinden

Das A & O einer gelun­ge­nen Anzeigenillustration liegt in ihrer Schärfe und treff­si­che­ren Motivauswahl. Auf die Größe der Abbildung, Zeichnung, Clipart-Grafik oder der Icons kommt es dage­gen nicht an. Der Grund dafür liegt in unse­rer visu­el­len Wahrnehmung. Sofern näm­lich etwas dar­ge­stellt wird, nach dem wir suchen, weil wir auf irgend­ei­ne Weise emo­tio­nal damit ver­bun­den sind, kön­nen wir gar nicht anders, als es wahr­zu­neh­men. Sie kön­nen bei­spiels­wei­se Spinnen fürch­ten oder lie­ben, sobald etwas Achtbeiniges – und sei es noch so win­zig – an der Wand ent­lang­krab­belt, neh­men Sie es wahr und reagie­ren dar­auf. Lediglich, wenn Ihnen Spinnen völ­lig egal sind, kön­nen Sie die­se igno­rie­ren. Und genau so ver­hält es sich mit den Inhalten gut gemach­ter Kleinanzeigen.

Worauf es letzt­lich also ankommt? Auf die Auswahl der Motive und die Art der Darstellung. Auf Ihr Firmenlogo kön­nen Sie in einer Kleinanzeige dage­gen getrost ver­zich­ten. Sprechen Sie Ihre Zielgruppe emo­tio­nal an, visua­li­sie­ren Sie deren Wünsche, Suchinhalte und Begehren, sind Sie auf der siche­ren Seite.

Beispiel aus der Praxis: Musikinstrumente darstellen und verkaufen

Langer Rede kur­zer Sinn: Schauen wir uns das in der Praxis mal an. Zunächst ein paar Eckdaten zum Auftraggeber und zur Auftragstellung:

  • Kunde: Renate und Thomas Keil
  • Anzeigenformat: 45 mm x 13 mm
  • Farben: 1-far­big, schwarz-weiß
  • Webseite: Gebrauchte-Musikinstrumente.de
  • Illustration: Musical Instruments Icons © niki­teev | Fotolia.com

Vorher:

Lag nicht vor.

Nachher:

Die gestal­te­te Anzeigenserie im Kleinstformat sah dann so aus:

Gebrauchte Musikinstrumente

Anmerkungen zur Anzeigengestaltung für einen Musikinstrumente-Vermittler

Um sich die Wirkung der Anzeigen zu ver­deut­li­chen, stel­len Sie sich zunächst den Kleinanzeigenteil einer belie­bi­gen Zeitung vor. Sie mer­ken sofort: Was auf­fällt, sind die wei­ßen Instrumente auf schwar­zem Grund. Angenommen, Sie sind selbst gera­de auf der Suche nach einem gebrauch­ten Saxofon oder einer Klarinette oder möch­ten die­ses Musikinstrument ver­kau­fen, Sie könn­ten gar nicht anders als hier genau­er hin­zu­schau­en. Ihr visu­el­ler Kortex, Teil Ihrer Großhirnrinde, stößt Sie förm­lich in die­se Richtung. Hinzu kommt, dass Sie zwei­er­lei intui­tiv sofort erfas­sen:

  • Es han­delt sich um einen pro­fes­sio­nel­len Händler, der meh­re­re Anzeigen geschal­tet hat.
  • Es sind kei­ne Luxusgüter, die da ver­kauft wer­den, denn die Anzeigengröße deu­tet auf eine ande­re Zielgruppe. Auf Sie näm­lich.

Hochwertige Gestaltung sorgt auch bei Kleinstanzeigen für höchste Aufmerksamkeit

Für das Unternehmen, das die Anzeige geschal­tet hat, bedeu­tet dies: extrem hohe Aufmerksamkeit von genau der Käufergruppe, die ange­spro­chen wer­den soll. Eine hoch­wer­ti­ge Gestaltung betont die Qualität der ange­bo­te­nen Leistungen oder Produkte. Die Auswahl der Motive sorgt für eine ziel­grup­pen­ge­rech­te Ansprache. Die Kosten für die Anzeigenschaltung blei­ben gering – trotz der Erstellung durch einen erfah­re­nen Grafikdesigner dürf­ten sie sich in Kürze amor­ti­siert haben.

Regeln für den Erfolg: nach der Anzeigenschaltung ist vor dem Verkaufsgespräch!

Vorausgesetzt natür­lich, Sie geben inter­es­sier­ten Kunden die Möglichkeit zur direk­ten Kontaktaufnahme. Über Ihre Website, auf der Sie dann in aller Ausführlichkeit Ihre Produkte oder Dienstleistungen beschrei­ben. Oder über Ihre Telefonnummer – aber bit­te dann auch abhe­ben, wenn der Kunde drei­mal klin­gelt!

Meine Empfehlung ist klar: Gestalten Sie kei­ne über­gro­ßen Eintagsfliegen. Gestalten Sie Kleinanzeigen, die Sie regel­mä­ßig, vari­an­ten­reich und ziel­grup­pen­re­le­vant ver­öf­fent­li­chen. Und sei­en Sie dann mit vol­lem Engagement für neu gewon­ne­ne Interessenten erreich­bar.

So messen Sie den Erfolg Ihrer Kleinanzeigenkampagne

Die „Weiterleitung“ auf Ihre Webseite gibt dem poten­zi­el­len Kunden die Möglichkeit, sich aus­führ­lich über Ihr Angebot zu infor­mie­ren. Das ist gut. Noch bes­ser ist es für Sie, dass Sie mit­hil­fe ver­schie­de­ner Tools (z. B. Google Analytics) die Wirksamkeit Ihrer Anzeige mes­sen kön­nen. Wie vie­le Personen haben nach der Anzeigenschaltung Ihre Website auf­ge­sucht? Gab es eine mess­ba­re Steigerung der Besucherzahlen oder der Anfragen? Waren es zwei, zwan­zig oder gar zwei­hun­dert Interessenten, die sich ein­ge­fun­den haben? Was haben sich die­sel­ben Personen noch ange­se­hen?

Neben den von Google bereit­ge­stell­ten Tools gibt es noch eini­ge ande­re intel­li­gen­te Werkzeuge, mit denen sich der Erfolg Ihrer Anzeigenkampagne exakt mes­sen lässt. Gern kön­nen wir in einem ers­ten unver­bind­li­chen Beratungsgespräch über die bes­te Auswahl für Ihr Unternehmen spre­chen. Einen ers­ten Überblick erhal­ten Sie, wenn Sie hier oder hier wei­ter­le­sen.

3 Akteure für dauerhaften Erfolg: Sie, Ihre Webseite und eine scharf gestaltete Kleinanzeige

Small ist eben­so beau­ti­ful wie wir­kungs­voll. Um Ihnen dies zu demons­trie­ren, habe ich bewusst dar­auf ver­zich­tet, die Referenzanzeige zu ver­grö­ßern. Wie Sie sehen, sehen Sie alles: Die Schriftgrade sind gut les­bar, die Illustrationen fal­len sofort ins Auge. Und das, obwohl Ihr Monitor eine Auflösung von 72 dpi (dots per inch, zu Deutsch: Punkte pro Inch) hat. Am Smartphone kann die Displayauflösung um das Vierfache höher sein. Bei der Printanzeige liegt die Auflösung jedoch bei min­des­tens 1.270 dpi, häu­fi­ger sind es 2.540 dpi. So wer­den sogar kleins­te Schriftgrade scharf abge­bil­det. Schärfer, als es Ihr Monitor dar­stel­len kann. Und trotz­dem kön­nen Sie den Anzeigentext jetzt und hier bereits aus­rei­chend gut erken­nen.

Einmal groß raus­kom­men, das ist ein Traum, für den vie­le teu­res Lehrgeld bezah­len. Wollen Sie sich lang­fris­tig gegen Ihre Mitbewerber durch­set­zen, emp­feh­le ich eine regel­mä­ßi­ge und dafür klei­ne­re Anzeigenschaltung. Konzentrieren Sie sich dabei auf die dar­stell­ten Motive und weni­ger auf eine 4-far­bi­ge Darstellung oder eine sich über drei Spalten erstre­cken­de Headline.

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